Das Unternehmen

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Als Teil der starken JUNIOR Firmengruppe haben wir uns seit Anfang der 70-er Jahre auf die Produktion und den Vertrieb von hochwertigen, marktführenden Gerüstsystemen spezialisiert.

 

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zum 100. Geburtstag

Schmutz Gerüstbau rüstet schwieriges Kirchenprojekt mit MJ-Gerüsten

„Gerüstbau als Herausforderung betrachten“, das entspricht bereits seit vielen Jahren der Lebensphilosophie von Prokurist Helmut Schlosser, der das operative Geschäft bei Schmutz Gerüstbau nun bereits seit sechs Jahren managt. So ist es nicht verwunderlich, dass man gerade bei schwierigen Rüstungsaufgaben im südlichen Schwarzwald häufig auf die Geschicke des Teams der 100%-igen „Becker (Denzlingen) – Tochter“ vertraut. Sei es bei Industrieprojekten in der nahe gelegenen Schweiz oder bei anspruchsvollen Kultur-Projekten von Lörrach bis Konstanz.

So war es auch nicht verwunderlich, dass sich das von der Kirchengemeinde der Sankt Georg Kirche in Grenzach-Wyhlen beauftragte Architekturbüro für die Schmutz Gerüstbau entschied, als es darum ging, die Gerüstbauarbeiten für die komplette Fassadensanierung zu vergeben.

Die Schwierigkeiten beim Einrüsten der Kirche, die 1906 erbaut wurde, hingen damit zusammen, dass Anbauten am eigentlichen Kirchenschiff nicht die Stabilität aufwiesen, um Lastabtragungen vom Gerüst aufzunehmen.

So musste einmal über das Seitenschiff hinweg eine Trägerkonstruktion geschaffen werden, um das über 40m hohe Gerüst auf sichere Füße zu stellen. Die Lösung war eine seitlich zur Kirche angebrachte, 3m lange Schwerlast-Gitterträger-Verbindung über den Anbau hinweg, bis zum ersten Gerüstfeld. Dabei werden jeweils zwei MJ-Gitterträger übereinander angeordnet, mit Gerüstrohren vertikal verstärkt und auf spezielle Gitterträgerschuhe am Kirchenschiff montiert. Die Gitterträgerschuhe selbst sind mit M12 Gewindestangen im Mauerwerk mittels eines 2-Komponentenklebers befestigt.

Eine weitere Sonderlösung musste zum Überbrücken des sich am Ende des Kirchenschiffs angebauten Chors gefunden werden. Dabei wurde eine Schwerlastkonsole mittels „M16 Dywidag-Stäben“, über dem Kirchenanbau, durch das Mauerwerk hindurch befestigt. Auf dieser Konsole lagern über eine Länge von ca. 5m drei MJ-Alu-Träger I 160, die ohne Aussteifungen und ohne Rohrverbände in sich steif sind. Die Träger selbst liegen zum einen auf Balkenschuhen (T-Träger auf Balkenplatte) auf, die mit jeweils vier M16-Gewindestangen im Mauerwerk verklebt sind. Auf der gegenüberliegenden Seite wurden sie am seitlich auskragenden Gerüst auf speziell angebrachten, systemfreien MJ-Gitterträgern mittels Kupplungen befestigt. Die Überbrückungskonstruktion muss eine Last von über 16t aufnehmen.

Wegen der Steinmetz-Arbeiten kam das Fassadengerüst MJ UNI 100 Gerüst der Gerüstklasse 4 zum Einsatz. Im Bereich der Kirchturmspitze wurde MJ UNI 70 eingesetzt. Der Wechsel vom 100-er zum 70-er Gerüst wurde mittels einer Übergangstraverse gelöst. Die hohe Qualität der eingesetzten Systemgerüste basiert auf der optimalen ergonomischen Konstruktion, den langlebigen Materialeigenschaften und der Montagelogik, die Montagefehler praktisch ausschließt. Neben den MJ-Gerüsten wurde an dem Kirchenprojekt ein Geda- Personen-/Lastenaufzug eingesetzt und zusätzlich ein 30m hoher MJ-Treppenturm mit Alu- Podesttreppen.

Der gesamte Aufbau wurde in nur vier Wochen von 2 Gerüstbauern der Gerüstbau Schmutz getätigt. Die Standzeit des Gerüstes beträgt voraussichtlich 6 Monate bis Anfang Dezember damit die Kirche zu Ihrem 100-jährigen Jubiläum an Weihnachten 2006 im „neuen Kleid“ erstrahlt.