Das Unternehmen

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Als Teil der starken JUNIOR Firmengruppe haben wir uns seit Anfang der 70-er Jahre auf die Produktion und den Vertrieb von hochwertigen, marktführenden Gerüstsystemen spezialisiert.

 

Sanierungsprojekt mit besondern Anforderungen

Meisterbetrieb Schmitz aus Zülpich konstruiert eine 2m x 30m große Fachwerksgitterträgerbrücke

Was auf den ersten Blick wie ein normal einzurüstender Wohnblock aussieht, forderte im Laufe des Baufortschritts das ganze Können des Gerüstbauers. Anbauten auf der West- und Südseite des Gebäudes benötigten zusätzliche Statiken, ein flexibles Gerüstsystem und das Geschick des ausführenden Gerüstbauunternehmens.

Das Augustinum in Bad Neuenahr zählt mit weiteren 20 Häusern in Deutschland zur „Augustinum-Gruppe“. „Lebensqualität im Alter“ verspricht das Dienstleistungsunternehmen, das älteren Menschen verschiedene Möglichkeiten bietet, ihr Leben gemeinsam mit anderen älteren Menschen in einem Wohnstift zu gestalten. Stichwort: Betreutes Wohnen.

Dazu gehört natürlich auch, dass die Häuser in einem ordentlichen Zustand gehalten werden müssen. So sind in Bad Neuenahr Betonsanierungsarbeiten an den Brüstungsplatten der Balkone notwendig. Dazu vergab das mit den Sanierungsmaßnahmen beauftragte Unternehmen Hydro-Tech GmbH die Gerüstbauarbeiten an die Firma Meisterbetrieb Schmitz Gerüstbau aus Zülpich. Von ihr wurde als erster Bauabschnitt an der Westseite des Gebäudes eine 45m x 43m und an der Südseite eine 22m x 43m große Fassadengerüstkonstruktion erstellt. Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt ca. 11.000 m² Fassadengerüst.

Inhaber der Firma Meisterbetrieb Schmitz Gerüstbau ist der erst 25-jährige Gerüstbaumeister Klaus Schmitz. Der junge Mann, der Gerüstbau vom elterlichen Betrieb von der Pike auf erlernt hat, arbeitet dabei mit der MJ-Gerüst GmbH aus Plettenberg zusammen. „Der Service, die Flexibilität und das Gefühl, bei MJ als Gerüstbauer ernst genommen zu werden, waren ausschlaggebend dafür, dass eine so reibungslose Realisierung des Projektes möglich war“, so Klaus Schmitz im Gespräch. „Hinzu kommt die persönliche Betreuung vor Ort und die Tatsache, dass MJ bereits seit vielen Jahren Gerüstmaterial produziert. Das gibt mir die Sicherheit für das Material, das ich jetzt einsetze.“

Zum Einsatz kamen bisher insgesamt 4000m² Fassadengerüst, 2500lfm Gerüstrohre sowie 200lfm Gitterträger. Klaus Schmitz investierte für diese Projekt in 2000m² neues MJ UNI TOP 65.

Eine der Schwierigkeiten am Projekt ist die Überbrückung des vorstehenden Hallenbad- Anbaus. Dieser erstreckt sich über eine Länge von ca. 30m und reicht bis zur dritten Etage. Weil das Flachdach die von dem darüber aufgebauten, 39m hohen Fassadengerüst ausgehende Last nicht abtragen konnte, musste eine Speziallösung gefunden werden. Dazu wurde von Meisterbetrieb Schmitz Gerüstbau eine Fachwerkgitterträgerbrücke mit einer Höhe von 2m und eine Spannweite von 30m konstruiert, auf der das Fassadengerüst in diesem Bereich aufgebaut wurde. Außerdem kommen hier die 2500lfm Gerüstrohr sowie ca. 2000 Kupplungen zum Einsatz. Im Mittelauflager, das mit Dreikant-Stützen ausgebildet wurde, muss eine Last von 12t abgeleitet werden. Die Gitterträgerbrücke alleine wiegt 5t und ist seitlich am weiterführenden Gerüst befestigt. Eine besondere Herausforderung für den Statiker war die Berechnung der Gitterträgerbrücke mit 45-er MJ Alugitterträgern. Klaus Schmitz favorisierte diese Variante, da es aus betriebswirtschaftlichen Gründen effektiver ist, mit Alugitterträgern zu arbeiten. Diese können flexibler eingesetzt werden als Stahlgitterträger und belasten den Gerüstbaumonteur körperlich weniger. Weiterhin konnte das Gerüst aus statischen Gründen ausschließlich in den Geschossdecken des Gebäudes verankert werden. Hierzu musste jeder Innensteher der Rahmen als Doppelrohr ausgebildet werden, weil das Gerüst zusätzlich abgeplant wurde.

Für die eigentlichen Gerüstbauarbeiten benötigte der Gerüstbaubetrieb lediglich 2 Wochen und zusätzlich 4 Tage für die Gitterträgerbrücke. Der Zugang zu den einzelnen Gerüstlagen an der Süd- und Westseite wird je über einen GEDA 500Z/ZP Aufzug sichergestellt, die auch zur Personenförderung zugelassen sind. Der 1. Bauabschnitt soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, das gesamte Bauprojekt mit einer Fläche von ca. 11.000 m² Fassadengerüst, voraussichtlich Mitte 2007.