Das Unternehmen

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Als Teil der starken JUNIOR Firmengruppe haben wir uns seit Anfang der 70-er Jahre auf die Produktion und den Vertrieb von hochwertigen, marktführenden Gerüstsystemen spezialisiert.

 

Hochhaussanierung soll wohnen am Kotti attraktiver machen

Sanierungsarbeiten sind Teil eines sozialen Städteprojekts

Das „Kottbusser Tor“ wird häufig auch als Herz des traditionsreichen Stadtteil Berlins, Kreuzberg, bezeichnet. Täglich passieren rund 40.000 Menschen den Platz zwischen Adalbert- und Reichenberger Straße, der im Volksmund auch liebevoll „Kotti“ genannt wird. Gleichzeitig ist der Kotti mit dem benachbarten Wassertorplatz ein sozialer Brennpunkt. Das Viertel ist Schauplatz der jährlichen Straßenschlachten zum Ersten Mai in Kreuzberg. Das Gebiet um das Kottbusser Tor ist zudem der Ort mit dem höchsten Ausländeranteil Berlins. Schätzungen belaufen sich auf 51%. Dabei werden Deutsche mit einem Migrationshintergrund nicht in dieser Zählung berücksichtigt.

Vom Berliner Senat wurde das Viertel rund um das Kottbusser Tor als eines von 17 Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf ausgewiesen. In diesen Gebieten wird gezielt die soziale Struktur gefördert, um ein weiteres Abrutschen der Lebensbedingungen zu vermeiden.

Die Sanierung des 40 m hohen Gebäudes in der Skalitzer Straße 138, direkt am Kottbusser Tor gelegen, ist Teil dieses Projekts. In dem Hochhaus, das direkt neben der U-Bahn Station „Kottbusser Tor“ über den Platz hinausragt, befinden sich neben Wohnungen auch Geschäfte, Arztpraxen und verschiedene Beratungsstellen.

Derzeit ist das Gebäude komplett eingerüstet und zum Schutz für Fußgänger, Anwohner und Straßenverkehr und um unabhängig von der Witterung arbeiten zu können, mit einer Schutzplane vollständig eingehaust.

Ausgeführt werden die Gerüstbauarbeiten von der GSK Gerüstbau GmbH aus Berlin. Das Unternehmen, das 1992 gegründet wurde und über einen Gerüstbestand von rund 60.000 qm Gerüst verfügt, arbeitet bereits seit mehr als 10 Jahren mit der MJ-Gerüst GmbH aus Plettenberg zusammen. „Insbesondere das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität des eingesetzten Gerüstmaterials sowie die gute Betreuung durch den MJ-Gebietsverkaufsleiter Hans-Joachim Weiss, sind ausschlaggebend für die verstärkte Zusammenarbeit mit MJ“, so Geschäftsführer Gürsel Karatuzla der mit seinem Bruder Hursit Karatuzla das Unternehmen leitet. Die GSK Gerüstbau GmbH gehört zu den erfahrenen Berliner Gerüstbaubetrieben und hat bereits so renommierte Projekte wie das Deutsche Technik Museum Berlin, die Berliner Nationalgalerie, die Humboldt Universität sowie die Botschaften von Japan, Österreich und Cuba eingerüstet.

Beauftragt wurde das Unternehmen von dem die Sanierungsarbeiten ausführenden Bauunternehmen, der Heiden & Bader GmbH aus Berlin. Insgesamt wurden 5000 qm MJ UNI 70 sowie MJ-kompatibles Gerüstmaterial eingesetzt. Außerdem systemfreie Teile wie Gitterträger und 32-er Ausleger. Besonders beachtet werden musste beim Aufbau die Zugänglichkeit der Läden im Erdgeschoss, sowie der starke Fußgängerverkehr am Kottbusser Tor und durch die nahe gelegene U-Bahn.

Der Aufbau erfolgte mit einer Kolonne, bestehend aus 3 Gerüstbauern, und belief sich auf zwei Wochen. Die Standzeit des Gerüsts beträgt rund 6 Monate bis Mai 2007. In dieser Zeit wird das Gebäude mit einer Wärmedämmung versehen, neuen Fenstern sowie einem Anstrich. Außerdem werden diverse Dacharbeiten durchgeführt.